Internetnutzer aus aller Welt können jetzt die Würzburger Marienkapelle virtuell besuchen und sich per Mausklick durch das gesamte Kirchenschiff und die Empore frei schwebend bewegen. Die Marienbilder und -statuen offenbaren sich dabei in separaten Bildern, die interessante Informationen geben. Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand, Rektor der Marienkapelle, und Domdekan Prälat Kurt Witzel stellen den neuen Rundgang am Montag, 24. November, auf der Plattform online.
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Engelsgleich durch die Marienkapelle (PDF)
Das ganze Jahr über finden in der Marienkapelle zahlreiche Konzerte, Gottesdienste und Meditation statt. Vor allem während der Vorweihnachtszeit bietet die Würzburger Marienkapelle Raum und Stille für besinnliche Minuten.
Die interessanten und historischen Kunstwerke laden Einheimische und Touristen gleichermaßen ein.
Die Marienkapelle auf der Nordseite des Würzburger Marktplatzes ist eine spätgotische Hallenkirche der Bürgerschaft. Mit dem Bau für die Kapelle wurde im Jahre 1377 begonnen, der Turmbau eingeschlossen. Vollendet wurde der Bau im Jahre 1480.
Die Kapelle steht in direktem Zusammenhang mit der Vernichtung der jüdischen Gemeinde Würzburgs. Unterhalb der Sakristei befinden sich noch heute der Mikwe, das jüdische Ritualbad, als Überbleibsel der ehemaligen Synagoge.
Als Zeichen der Entsühnung und des Siegs des Christentums baute man an der Stelle der Synagoge eine hölzerne Marienkapelle.